WESSEN FEIND? - Marin (HD, 71 Minuten - 2014/2016)

MARIN Bresson, 98 Jahre alt, Bauernsohn in Südfrankreich, erzählt uns, seinen deutschen Nachbarn, von seiner Kriegsgefangenschaft in Deutschland. Nach seinem Tod suchen wir seine Spuren in Ostfriesland.

Wir stoßen auf Hindernisse: lange Zeit war das Thema tabu – weil man niemanden belasten wollte? Aber jetzt wollen viele Menschen etwas „loswerden“. Mit leuchtenden Augen erzählen sie uns von französischen Kriegsgefangenen, die für manche Brüder und Väter ersetzten. Aber wenn sie über Nazi-Lehrer und die Gestapo reden, ist ihre alte Angst noch spürbar.

Erst nach langen Recherchen finden wir Menschen, die sich an MARIN erinnern, den Ort des Lagers und den Hof, auf dem er gearbeitet hat. Die Bäuerinnen sollen freundlich und respektvoll mit ihm umgegangen sein.

Die Ereignisse von vor 70 Jahren wirken immer noch nach. Unsere Suche hat einiges aufgewirbelt. Wie wird das Geschehene heute verarbeitet? Was wird erinnert? Was wird vergessen?

(für den Trailer - 3:54 - zu WESSEN FEIND werden Sie weitergeleitet auf vimeo.com/ruhrcevennesdocfilm)



nach der Vorführung von ENNEMI - AMI - Marin (WESSEN FEIND)

in St. Roman de Codières, März 2017





bei der Vorführung von WESSEN FEIND Marin (damaliger Titel: Das waren doch keine Feinde)

in Arle, Oktober 2014